Bei einer angebauten Pergola (auch Anbau-Pergola oder Wandpergola) wird eine Seite des Dachs direkt an der Hausfassade oder an einer Dachtraufe befestigt. Die übrigen Seiten ruhen auf Stützen oder Pfeilern. Dadurch entsteht ein geschützter Außenbereich, der optisch und räumlich Teil des Hauses wirkt.
Im Gegensatz zur freistehenden Pergola nutzt die angebaute Variante die Hauswand als statischen Anker. Das ermöglicht schmalere Profile und eine flachere Dachneigung. Die Anbindung an die Fassade erfordert eine Abdichtung zum Schutz vor Feuchtigkeit — ein Job für den Fachbetrieb.
Dachvarianten reichen von offenen Holzbalken über Lamellendächer bis zu Glas- oder Polycarbonatplatten. Mit Schiebewänden aus Glas oder Stoff lässt sich die Pergola vollständig schließen und als überdachte Veranda nutzen.